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Fahrradreise Aktivreise Krim Südukraine, Morskoje, Sudak, Novyj Svet, Kara-Dag, Koktebel, Feodossia 8 Tage

Der Südosten der Krim: Wein, Sekt, Steppen und steile Felsküsten

An der Südostküste der Krim durchradeln wir ganz eigene, traumhaft schöne Landschaftsformen, die sich von denen der Südküste deutlich unterscheiden. Vulkanische, schroff zum Meer abfallende, kahle Felsformationen sind hier charakteristisch, dazwischen unzählige schmale, malerische Buchten.

Im Hinterland dagegen geht es durch Steppen und immer wieder durch Weinberge. Während sich der Massentourismus vor allem an der Südküste der Krim rund um Jalta konzentriert, geht es hier ruhiger zu.

In dieser Landschaft liegt das Städtchen Koktebel, das Zentrum der Kognakherstellung, sowie das für den Krimsekt berühmte Novyj Svet, dessen traditionsreiche Kellerei wir unterwegs besichtigen. Unser Ziel ist Feodossia (Feodosia) mit seiner Galerie des Malers Aiwasowski.

Besuchen Sie per Fahrrad einige der kulturell interessantesten Orte der Krim und durchradeln Sie einige der eindrucksvollsten Landschaften.

Anforderungsprofil: Es sind einige Anstiege zu bewältigen, da die Küste der Krim hier sehr steil zum Meer hin abfällt. Die meiste Zeit geht es entweder bergauf oder bergab, ebene Abschnitte sind selten. Dennoch ist dies problemlos zu bewältigen. Die Tagesetappen sind kilometermäßig eher kurz, so dass genug Zeit für Besichtigungen und Erholung bleibt.

Von unseren Krim Radreisen ist dies die gemütlichste, da sie auch einige reine Ruhe- bzw. Besichtigungstage bietet.

1.Tag - Anreise auf die Krim

Auf dem Flughafen oder dem Bahnhof von Simferopol, der Hauptstadt der Krim, empfängt Sie unser Fahrradreiseleiter. Sie nehmen die Fahrräder in Empfang, diese werden dann passgenau für Sie eingestellt. Anschließend bringen wir Sie mit Kleinbussen zum Startpunkt unserer Radtour, Morskoje an der Südostküste. Hier besteht Gelegenheit zu einem ersten erfrischenden Bad im Schwarzen Meer.

2.Tag - Von Morskoje nach Sudak

Heute geht es per Fahrrad auf einer wenig befahrenen Straße nach Sudak. Sudak ist ein beliebter Badeort mit dunklen Sandstränden in malerischer Umgebung. Dort besichtigen wir die mittelalterliche Genueser- Festung, einen Vorposten genuesischer Händler, deren Bau vermutlich im 9. Jh. begann und 1469 fertig gestellt wurde. Die auf einem Berg, einem alten Korallenriff, liegende alte Stadt Sudak war dadurch kaum einnehmbar. (ca. 25 km)

3.Tag - Radpause in Sudak. Impressionen in Nowij Svet

Heute ist radfrei. Von Sudak aus unternehmen wir per Bus einen Tagesausflug nach Novyj Svet (Nowij Swjet), das in einer malerischen Bucht, allseits von hohen Felsen eingeschlossen, liegt. Schon die Fahrt auf der Straße nach Novyj Svet, die sich hoch über dem Meer durch die Felsen schlängelt, bietet atemberaubende Aussichten.

In Novyj Svet "erfand" der russische Fürst Lew Sergejewitsch Golizyn, der hier 30 Jahre seines Lebens verbrachte, den Krimsekt. Wir besichtigen die von ihm 1878 gegründete, weltbekannte Sektkellerei von Novyj Svet mit Verkostung mehrerer Sorten des edlen Getränkes.

Anschließend unternehmen wir eine Wanderung an den Felsen der Steilküste entlang des nach dem Fürsten benannten Golizynpfades durch das botanische Reservat Nowij Svet zur Schaljapin- Grotte (benannt nach einem russischen Opernbassisten der 30er Jahre) und zum sogenannten "Zarenstrand".

Wir übernachten wieder in Sudak.

4.Tag - Von Sudak nach Koktebel

Auf einer Nebenstrecke durch Weinberge und über bewaldete Hügel radeln wir heute bis Koktebel. Es geht über einen Bergsattel und anschließend mit leichtem Gefälle durch ein malerisches Tal mit 2 hübschen Dörfern.

Auf den letzten Kilometern der heutigen Etappe haben wir zur rechten Seite das zerklüftete Gebirgsmassiv des Karadag (Kara Dag, tatarisch für "Schwarzes Gebirge") im Blick. Nach Ankunft in Koktebel unternehmen wir eine Bootstour und schauen uns die Steilufer des Karadag von der Meerseite her an.

Koktebel selbst ist bekannt durch den gleichnamigen hier hergestellten Kognak. Das idyllische Küstenstädtchen hat angenehme Steinstrände zu bieten. Koktebel ist ein Ort, der viele Künstler anzog. Hier lebte der russische Maler und Poet Maximilian Woloschyn, der hier eine Künstlerschar um sich versammelte, die ihre eigene Kolonie errichteten. Hinter der Stadt, hoch über dem Meer auf einem grasbewachsenen Berg, liegt sein Grab. (ca. 35 km)

5.Tag - Das Kara Dag Felsmassiv

Heute ist nochmals radfrei. Gemeinsam mit dem deutschsprachigen Reiseführer besuchen und durchwandern Sie die zerklüfteten Felsen des Karadag- Naturreservates. Die bizarre Felsenwelt hoch über dem Schwarzen Meer macht den Blick weit und gestattet phantastische Naturpanoramen. Dazu entdecken Sie in diesem Reservat eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt.

Am späten Nachmittag und Abend können Sie sich in Koktebel beim Baden im Schwarzen Meer oder einem Bummel über die Strandpromenade erholen und Kraft für die kommenden Tage sammeln.

6.Tag - Durch die hügelige Krimküste nach Feodossia

Unsere letzte Fahrradetappe führt uns bis nach Feodossia (Theodosia, Feodosia). Zunächst geht es auf kleinen Pfaden über einen steppenartigen Gebirgszug mit fantastischen Aussichten aufs Meer und die Umgebung zum Küstenort Ordschonikidse. Unterwegs bestehen Möglichkeiten zum Bad im Meer an malerischen grasbewachsenen Buchten unterhalb der Berge. Von Ordschonikidse schließlich fahren wir auf einer kaum befahrenen Nebenstrasse über einen Pass hinüber nach Feodosia.

Von der Passhöhe öffnet sich nun der Blick nach Norden auf die endlosen Weiten der Krimsteppen. Feodosia, das die Genueser und die Türken im Mittelalter auch Kaffa (Keffe) nannten, ist die größte Stadt im Osten der Krim und hat eine reiche Geschichte. Hier grenzt die Steppe an die ersten Erhebungen des Krimgebirges.

Nach Ankunft besichtigen wir die Galerie des Marinemalers Ajvasowski.

Am Abend kehren wir nach Koktebel zurück. (ca. 40 km)

7.Tag - Staryj Krim

Abseits der großen Straßen durchqueren wir die hügelige Landschaft nordöstlich des Krimgebirges und fahren wir auf dem Alexander- Grin- Pfad durch dichte, duftende Pinienwälder und vorbei an Weinbergen nach Staryj Krim (Eski Kyrym - tatarisch für alte Festung). Dieser alte Handelsweg ist heute kaum noch befestigt, an einigen Stellen asphaltiert, aber von Autos fast unbefahren.

Das kleine Städtchen Staryj Krim am Ufer des Flüßchens Tschuruk Su war im 13. Jahrhundert die krimtatarische Hauptstadt und ist Namensgeberin der Schwarzmeerhalbinsel (aus Kyrym wurde Krim). Sie besuchen die muslimische Khan Usbek Moschee und die benachbarte Medrese (Koranschule). Der Imam berichtet Ihnen gern über die Fortschritte im Bemühen, das Krimtatarentum nach Jahrzehnten der Verfolgung auf der Krim wiederzubeleben. Anschließend besichtigen wir das kleine Museum der tatarischen Geschichte der Krim.

Der Abend steht Ihnen zur Erholung zur freien Verfügung.

8.Tag - Abreise von der Krim

Am Morgen Transfer zurück nach Simferopol. Unterwegs passieren wir das imposante Bergmassiv des Weißen Bergs bei Belogorsk.

Sofern Ihnen vor der Abreise noch ein wenig Zeit bleibt unternehmen wir gemeinsam einen kleinen Stadtspaziergang durch die Inselhauptstadt Simferopol, bevor Sie, beide Radtaschen mit Erinnerungen und Eindrücken voll gefüllt, die Heimreise antreten.
Reisecode   möglicher
Reisebeginn
min./max.
Teilnehmerzahl
ab Preis p.P.  
RBKRIMRAD3 täglich 01.04.12 - 31.12.12 1 - 20 635,- EUR unverbindliche Reisepreisanfrage
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